Startseite

Allgemeine Informationen

Burg Lohra ist die größte Burg des südwestlichen Vorharzes, ihre Geschichte reicht bis ins erste Jahrtausend zurück.
Ihre Blüte erlebte die Burg im Hochmittelalter, als sie von den Grafen zu Lare zu einer pfalzartigen Anlage umgebaut wurde. Das älteste Bauwerk war eine ursprünglich imposante Turmanlage aus dem 11. Jahrhundert, von der sich, nachdem sie später als Steinbruch genutzt wurde, lediglich ein Stumpf erhalten hat.
Das kunstgeschichtlich wertvollste Zeugnis der Burg stellt jedoch die dem 12. Jahrhundert entstammende romanische Doppelkapelle dar, eines der wenigen erhaltenen Bauzeugnisse dieses seltenen mittelalterlichen Kirchentyps.
Bis zum Ende des 16. Jahrhunderts war die Burg Herrschaftssitz verschiedener Grafengeschlechter, 1593 starben die Grafen zu Lohra und Klettenberg aus. Im Verlauf des 30jährigen Krieges wurde Burg Lohra mehrfach stark beschädigt und umgestaltet. Im Zuge des Westfälischen Friedens fiel die Burg an das Kurfürstentum Brandenburg und wurde seit 1702 landwirtschaftlich genutzt, seit 1977 stand sie leer.

Open Houses betreut Burg Lohra seit 1992, konnte die Anlage nach einer mehrjährigen, durch ungeklärte Eigentumsverhältnisse erzwungenen Pause der Aktivitäten und längerem zwischenzeitlichen Leerstand jedoch erst im Jahre 2001 in eigene Trägerschaft übernehmen.
Seitdem hat sich das Bild der Anlage grundlegend geändert. Bestimmten anfangs noch die Überreste landwirtschaftlicher Nutzung, defekte Dächer und zerfallende Mauern das Erscheinungsbild, so bietet sich dem Besucher heute ein weitgehend gepflegtes, jedoch in seiner Ursprünglichkeit erhaltenes Denkmalensemble dar.
Die romanische Doppelkapelle, deren gottesdienstliche Nutzung zwar nie ganz eingestellt war, dient heute wieder regelmäßig als Raum für Andachten, Gottesdienste und Konzerte, der Kornspeicher wird zeitweise als Galerie genutzt, der Große Heuboden wurde als Veranstaltungsraum ausgebaut, der Burghof und die Burgkapelle sind tagsüber auch für unangemeldete Besucher zugänglich.
Die Geschichte der Burg vom 10. Jahrhundert bis in die Gegenwart, die Schritte der Instandsetzung seit 1992 sowie das Konzept des Ensembles sind in der Rubrik Ausgewählte Orte detailliert beschrieben.
Die besondere Atmosphäre der Burg bildet einen reizvollen Rahmen für Seminare, Kurse und Workshops mit künstlerischer Ausrichtung.

Beschreibung der Gebäude und Räumlichkeiten

Burg Lohra ist eine große Burganlage mit einer Gesamtfläche von fast zehn Hektar. Die Anlage teilt sich in drei Bereiche:
- die mittelalterliche Kernburg mit Gebäuden aus dem 11. bis 20. Jahrhundert (Turmrest, Burgkapelle, Herrenhaus, ehemalige Münze, Ältester Wohnbau, Torhaus, Kornspeicher, Großer Heuboden, Häckselboden etc.) innerhalb des inneren Burggrabens und der inneren Burgmauer
- die lange Zeit als Domäne genutzte Vorburg aus dem 18. bis 20. Jahrhundert über mittelalterlichen Resten (Eseltreiberhäuser, Bockstall, Sackflickstube, Schmiede, Großer Schafstall etc.) innerhalb der Reste der äußeren Mauer und des äußeren Wall-und-Graben-Systems
- das Außengelände mit Gebäuden des 19. und 20. Jahrhunderts (Pferdestall, Backhaus, historischer Wasserturm, Wohngebäude, ehem. Ferienheim) und ausgedehnten Grünbereichen (Streuobstwiese, Garten, Spielplatz etc.)

Als Gruppenunterkünfte stehen drei Teilbereiche zur Verfügung, die sowohl zusammen, als auch separat nutzbar sind:
- Eseltreiberhäuser mit Sackflickstube in der Vorburg
- Weißes Haus im Außengelände
- Graues Haus im Außengelände
Die zusätzlich von allen Gruppen nutzbaren Räume (romanische Doppelkapelle, Kornspeicher, Großer Heuboden, Gewölbe etc.) befinden sich in der mittelalterlichen Kernburg.
Die Eseltreiberhäuser haben wegen der geringen Deckenhöhen, der verwendeten Lehmbaustoffe und ihrer Lage nahe am Burggraben zwar eine sehr eigene Atmosphäre, aber auch einen recht einfachen Standard. Das Weiße und das Graue Haus sind hingegen eher funktional ausgerichtet und für Seminar- und Gruppenarbeit jeder Art gut geeignet.

Die Eseltreiberhäuser wurden im Jahre 1706 erbaut und im Jahre 1923 teilweise umgebaut. Sie dienten vornehmlich als Wohnraum für die Eseltreiber, da, nachdem der Brunnen der Burg im Jahre 1680 versiegt war, über mehr als zwei Jahrhunderte sämtliches auf der Burg benötigtes Wasser mit Eseln den Berg hinauf transportiert werden mußte.
In den Häusern stehen gegenwärtig 26 Schlafmöglichkeiten in Zwei- bis Fünf-Bett-Zimmern in drei Wohnungen mit jeweils acht bis zehn einfachen Betten zur Verfügung. In zwei Wohnungen steht zudem ein einfacher kleiner Aufenthaltsraum für jeweils sechs bis acht Personen zur Verfügung. Eine vierte Wohnung dient in der Sommersaison als Unterkunft für Praktikanten von Open Houses. In Ausnahmefällen kann diese außerhalb dieser Zeit auch von anderen Gruppen mitgenutzt werden, so dass die Kapazität der Eseltreiberhäuser bis zu 33 Betten betragen kann.
Die Eseltreiberhäuser, namentlich das nördliche, waren zu Anfang der neunziger Jahre nur noch als Torso erhalten – man konnte, vor dem Gebäude stehend, durch die Wände bis in den dahinterliegenden Grünbereich blicken. Open Houses hat die Eseltreiberhäuser in den neunziger Jahren unter denkmalpflegerischen und bauökologischen Gesichtspunkten instandgesetzt (behutsame Fachwerkergänzungen, Dachdeckung mit geborgenen Ziegeln in Strohdocken, Lehmsteine, manuell gefertigte Lehmwickel, Schilfdämmung, Lehmputze, historische Fußbodenplatten etc.).
Die Häuser sind mit Öfen, die selbst beheizt werden müssen, ausgestattet. Holz steht zur Verfügung.
Die sanitären Einrichtungen befinden sich jeweils innerhalb der Wohnungen. Für jede Wohnung stehen gegenwärtig eine Toilette, eine Dusche bzw. eine Badewanne sowie Waschbecken zur Verfügung. Zusätzlich befinden sich im direkt benachbarten ehemaligen Schweinestall drei Toiletten und zwei Waschbecken, die allerdings in Ausnahmefällen auch von anderen Gruppen genutzt werden können. In der zusätzlichen vierten Wohnung werden im Laufe des Jahres 2015 sanitäre Anlagen eingebaut werden, bis dahin müssen die dort untergebrachten Personen die Toiletten und Waschbecken im ehemaligen Schweinestall nutzen.
Die etwa 40 Meter von den Unterkünften entfernt befindliche ehemalige Sackflickstube, ein einstöckiger Fachwerkbau, dient als Selbstversorgerküche und Speiseraum. Die Sackflickstube ist ein uriger Raum, der gemeinsames Kochen, Essen und Arbeiten ermöglicht. In der kalten Jahreszeit muß der Holzofen allerdings beständig geheizt und die Tür verschlossen gehalten werden, damit der Raum nicht auskühlt. Die Ausstattung ist einfach (Propanherd, Holzofen, Spüle), es steht Geschirr für 33 Personen zur Verfügung. Hinter dem Haus befindet sich eine geräumige Terrasse, so dass in der warmen Jahreszeit die Mahlzeiten auch im Freien und dennoch ungestört von Besuchern der Burg eingenommen werden können.
Der Preis je Person und Nacht beträgt 9 €.
Die Preise beinhalten die Mitnutzung des gesamten Außengeländes der Burg, beinhaltend Burggraben, Vorburggelände und den Burghof der Kernburg.
Da die Unterkünfte in den Eseltreiberhäusern in drei Bereiche zu je acht bis zehn Personen teilbar sind, besteht die Möglichkeit, daß mehrere Gruppen sich zur gleichen Zeit in den Eseltreiberhäusern aufhalten, die dann Küche und sanitäre Anlagen gemeinsam und gleichberechtigt nutzen. Eine Begegnung unterschiedlicher Gästegruppen ist Bestandteil unseres Konzeptes von Open Houses. Wird die Anwesenheit einer weiteren Gruppe in den Eseltreiberhäusern nicht gewünscht, ist dies im Belegungsvertrag zu vermerken. Die Mindestbelegung beträgt in einem solchen Falle 24 Personen, bei Belegung aller vier Wohnungen 30 Personen.

Das Weiße Haus wurde im Jahre 1953 als Lehrlingswohnheim in Kalksteinmassivbauweise erbaut und seit den siebziger Jahren als Ferienheim, von 1990 bis 2001 dann als Pension genutzt. Seit 2002 wird es von Open Houses als Gruppenunterkunft betrieben.
Hier stehen 33 Betten in Zwei- und Drei-Bettzimmern sowie einem Fünf-Bett-Zimmer in den beiden Obergeschossen des Gebäudes zur Verfügung. Zusätzlich befindet sich im ersten Obergeschoß ein Gruppenraum für etwa 30 Personen. Dieser kann in Ausnahmefällen als zusätzlicher Unterkunftsraum dienen und bis zu 15 weiteren Personen auf Matratzen Platz bieten.
Open Houses hat das Gebäude in den letzten Jahren grundhaft saniert. Dies implizierte die Installation einer emissionsarmen Holzheizung, die Errichtung einer Solarthermieanlage zur Warmwasserbereitung auf dem Nachbargebäude sowie die Errichtung einer Photovoltaikanlage auf dem Süddach.
Gegenwärtig werden die Innenräume Schritt für Schritt erneuert. Sie sind baulich und bezüglich ihrer Ausstattung in einem soliden Zustand, können jedoch die Atmosphäre der Nutzung als DDR-Ferienheim (noch) nicht verbergen. Die Individualität jedes Raumes - wie sie in anderen von Open Houses betriebenen Seminarhäusern zu finden ist - sucht man hier vorerst noch vergebens.
Das Weiße und das Graue Haus werden von uns vom 01. Oktober bis zum 01. Mai beheizt.
Die Toiletten befinden sich jeweils für alle Zimmer eines Geschosses zentral auf der Etage (Frauen im zweiten Obergeschoß, Männer im ersten Obergeschoß), die vier Duschen alle im ersten Obergeschoß. In sieben der zwölf Zimmer befinden sich Waschbecken.
Im Erdgeschoß befinden sich die Selbstversorgerküche und der große Speiseraum, der bei loser Anordnung des Mobiliars etwa 75, bei Bedarf auch bis zu 90 Personen Platz bietet. Direkt vom Speiseraum führt eine Tür auf die große Südterrasse.
Die Selbstversorgerküche ist für 105 Personen ausgestattet, Geschirr für weitere 15 Personen steht bei Bedarf zur Verfügung. Die Küche ist mit einem Großküchenherd mit vier Platten und Backröhre ausgestattet. Zusätzlich steht für kleinere Gruppen ein Herd in Haushaltsgröße zur Verfügung. Auf Wunsch können, insbesondere, wenn eine Gruppe neben den im Weißen und Grauen Haus untergebrachten Personen noch Zeltende umfasst, zusätzliche propangasbetriebene Hockerkocher von uns geliehen werden. Des Weiteren sind neben einer großen Kühlkammer ein kleiner Gefrierschrank sowie, insbesondere für kleinere Gruppen, ein Haushaltskühlschrank nutzbar.
Da Selbstversorgerküche und Speiseraum auch von anderen Gruppen genutzt werden können (Graues Haus, Zeltende), stehen im Erdgeschoß weitere Toiletten für beide Geschlechter zur Verfügung.
Der Preis je Person und Nacht beträgt 10 €.
Die Preise beinhalten die (ggf. mit der im Grauen Haus anwesenden Gruppe gemeinsame) Nutzung des - nicht für die Öffentlichkeit zugänglichen, also ausschließlich für die Gruppen zur Verfügung stehenden – die beiden Häuser direkt umgebenden, eingezäunten Geländes mit einer Fläche von etwa 1 ½ Hektar inclusive Fußballfeld, Volleyballplatz und Spielwiese.
Aufgrund der Größe des Hauses besteht die Möglichkeit, daß sich mehrere Gruppen zur gleichen Zeit im Haus aufhalten, die dann Küche, Speiseraum, Terrasse und Außengelände gleichberechtigt nutzen. Eine Begegnung unterschiedlicher Gästegruppen ist Bestandteil des Konzeptes von Open Houses. Wird die Anwesenheit einer weiteren Gruppe nicht gewünscht, ist dies im Belegungsvertrag zu vermerken. Die Mindestbelegung beträgt in einem solchen Falle 30 Personen.

Das Graue Haus wurde in den siebziger Jahren in Massivbauweise ursprünglich als Wohnhaus für die an der Ausbildungsstätte für Schäfer beschäftigten Lehrkräfte erbaut, später als Ferienheim und von 1990 bis 2001 ebenfalls als Pension genutzt.
Hier stehen 52 Betten in vier separaten Wohnungen im Erd- und im Obergeschoß sowie weitere 18 Betten bzw. Liegen in zwei großen Räumen im Dachgeschoß zur Verfügung.
Jede Wohnung verfügt über 12 bzw. 13 Betten in drei Zimmern mit jeweils 4 bzw. 5 Betten und eigene sanitäre Anlagen (1 Toilette, 2 Duschen, 3 Waschbecken je Wohnung). Die sanitären Anlagen in der südlichen Erdgeschoßwohnung sind mit gewissen Einschränkungen auch für die Nutzung durch Behinderte geeignet.
Die Unterkunftsbereiche im Dachgeschoß bestehen aus zwei großen Räumen, die jeweils fast die Hälfte des Dachgeschosses einnehmen. Im kleineren Raum, von dem aus Duschen für beide Geschlechter zugänglich sind, befinden sich acht Betten. Der größere Raum bietet Platz für bis zu zwölf weitere Schlafplätze auf Liegen und kann bei Bedarf auch als Gruppenraum genutzt werden. Außerhalb dieser beiden Räume befinden sich, vom Flur aus zugänglich, jeweils eine Toilette für jedes Geschlecht.
Der Preis je Person und Nacht beträgt 10 €.
Im Übrigen gilt die Beschreibung für das Weiße Haus analog für das Graue Haus (Zentralheizung, Mitnutzung der Selbstversorgerküche und des Speiseraumes im Hauptgebäude sowie der Terrasse und des Außengeländes etc.).
Die Mindestbelegung für die alleinige Nutzung des Grauen Hauses beträgt 63 Personen.

Alle Gruppen können, unabhängig davon, in welchem Haus sie untergebracht sind, nach vorheriger Anmeldung weitere Räume in der mittelalterlichen Kernburg bzw. der Vorburg nutzen. Diese Räume sind nachstehend kurz beschrieben, ausführlichere Beschreibungen und weiteres Bildmaterial finden Sie unter der Rubrik Locations.
Der Raum im ehemaligen Herrenhaus in der Kernburg faßt bis zu 50 Personen. Der Raum ist recht einfach, hat aber eine besondere Atmosphäre. Die Gruppen müssen den Raum selbst mit Holz heizen, wegen der starken Mauern nimmt es eine gewisse Zeit in Anspruch, bis der Raum aufgeheizt ist. Aufgrund dessen, dass für die nächsten Jahre die Instandsetzung des Dachstuhls und des Daches des Herrenhauses geplant sind, muß im Zuge der Buchung abgesprochen werden, ob der Raum zum geplanten Zeitpunkt zur Verfügung stehen wird.
Der ehemalige Kornspeicher in der Kernburg ist ein überaus reizvoller Raum von 22 x 11 Metern mit hölzernem Fußboden. Er ist als Proben- und Arbeitsraum gut geeignet, jedoch nicht heizbar.
Der Große Heuboden in der Kernburg ist etwa 24 Meter lang und 10 Meter breit und beeindruckt durch die Größe und die Weite des Raumes, da er keine Zwischendecke hat und der Dachstuhl von innen sichtbar ist. Der Große Heuboden ist für Tanz, Theater und Musik sehr gut geeignet.
Die romanische Doppelkapelle in der Kernburg hat zwei übereinanderliegende Räume, die durch eine Deckenöffnung miteinander verbunden sind. Der untere ist ein schlichter romanischer Raum, der obere ähnelt einer kleinen barocken Dorfkirche und faßt etwa 70 Personen. Die Kapelle ist für musikalische Zwecke und als Andachtsraum nutzbar. Sie ist nicht heizbar. Die Einnahmen aus der Kapellennutzung kommen ausschließlich der Instandsetzung der Kapelle zugute.
Der ehemalige Schafstall in der Vorburg beinhaltet mit seiner Ausdehnung von fast 50 x 15 Metern und somit 735 Quadratmetern Grundfläche die mit Abstand größten Räume der gesamten Burganlage. Während das Erdgeschoß durch Open Houses als Lager für Technik und Baumaterial genutzt wird, kann der speicherartige Raum im Obergeschoß auch von Gästegruppen genutzt werden. Wegen der dafür notwendigen Vorbereitungen bietet sich dies insbesondere für speziellere Nutzungen wie Ausstellungen, bestimmte künstlerische Workshops mit einem größeren Platzbedarf oder für Filmproduktionen an – als Aufenthalts- und Gruppenräume sind der ehemalige Kornspeicher und der Große Heuboden hingegen besser geeignet.

Organisatorisches

Auf den Betten in allen Unterkunftsbereichen befinden sich frische Laken. Nach Vereinbarung im Belegungsvertrag können Bettdecken und Kopfkissen geliehen und eigene Bettwäsche mitgebracht oder aber Steppdecken, Kopfkissen und Bettwäsche geliehen werden. Alternativ können Schlafsäcke mitgebracht werden.

Sämtliche Preise verstehen sich als Preise für eine Nutzung durch Jugendgruppen, Gruppen gemeinnütziger Träger, gemeinnützige Bildungsveranstaltungen, Mitglieder der NaturFreunde Deutschlands und andere gemeinnützige Gruppen. Bei privater Nutzung wird ein Aufschlag von 15 % sowie entsprechend den gültigen gesetzlichen Regelungen zusätzlich Umsatzsteuer (gegenwärtig in Höhe von 7 %) erhoben.
Um ökologisch bewußtes Verhalten zu unterstützen, wird der Verbrauch an Betriebskosten (Wasser, Abwasser, Elektroenergie) für das jeweilige Gebäude in der Zeit des Aufenthaltes der Gruppe durch Ablesen der Zähler ermittelt und dieser ebenso wie die verbrauchten Festbrennstoffe in Rechnung gestellt. Bei mehreren gleichzeitig anwesenden Gruppen werden die vorgenannten Kosten im Verhältnis der jeweils anwesenden Personenzahlen beider Gruppen umgelegt.

Nach vorheriger Absprache besteht gemäß der Philosophie von Open Houses auch die Möglichkeit, an der Instandsetzung der Burganlage mitzuarbeiten. Dabei geht es nicht in jedem Falle um qualifizierte Arbeiten, jedoch darum, verbindlich und zuverlässig eine für den Erhalt der Burg notwendige und mit uns abgesprochene Arbeit auszuführen. Es besteht auch die Möglichkeit, daß nur ein Teil der Gruppe mitarbeitet.

Wiewohl die von Open Houses betriebenen Gebäude und Ensembles primär Selbstversorgerhäuser sind, besteht auch die Möglichkeit zu Halb- oder Vollpension. Ein lokales Unternehmen, mit dem Open Houses seit mehreren Jahren kooperiert, liefert zu günstigen Preisen reichhaltige und schmackhafte Speisen ins Haus und kommt auch speziellen Wünschen nach vegetarischer, veganer oder schweinefleischloser Kost gern nach. Wir vermitteln gern den entsprechenden Kontakt.

Grundstück

Das Grundstück mit einer Größe von zehn Hektar besteht aus der eigentlichen Burganlage (Kern- und Vorburg) mit etwa drei Hektar Fläche, dem Grundstück des Weißen und Grauen Hauses mit etwa zwei Hektar Fläche sowie einer Streuobstwiese und Grünland östlich davon mit fünf Hektar Fläche. Die ersten beiden Bereiche können von den Gruppen genutzt werden, der dritte Bereich nach Vorabsprache ebenfalls.
Direkt benachbart schließt sich ein Naturschutzgebiet an, das die Anlage in einem Dreiviertelkreis umschließt und als Europäisches Schutzgebiet nach der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie ausgewiesen worden ist.
Das vierte, südliche Viertel wird von einer stillgelegten ehemals landwirtschaftlichen Fläche gebildet, die mehrmals jährlich von einem Schäfer beweidet wird.
Etwa eineinhalb Kilometer südlich davon schließt sich ein großer Trockenrasenbereich an, der als Nationales Naturerbe unter Schutz steht und für den Open Houses eine Patenschaft übernommen hat.

An- und Abreise

Die nächstgelegene Bahnstation ist Gebra/Hainleite an der Bahnstrecke Halle/Saale - Kassel. Von dort sind es etwa vier Kilometer zu Fuß bzw. fünf Kilometer per Auto oder Fahrrad zur Burg, wobei ein Höhenunterschied von 250 Metern zu überwinden ist.
Eine Busverbindung zur Burg existiert nicht. In den Ort Großlohra selbst fahren mehrmals täglich Busse von Bleicherode über Gebra/Hainleite, die nächste Haltestelle ist Friedrichslohra/Wartehalle, von dort ist es etwa ein Kilometer Fußweg auf die Burg.
Das ortsansässige Taxiunternehmen ist unter 036338/42020 zu erreichen. Der Transport mit PKW bzw. Kleinbus des Unternehmens vom Gebra kostet pro Fahrzeug etwa 15 €, mit dem Großraumtaxi, das acht Personen faßt, 20 €.
Die Anreise kann am Anreisetag ab 17.00 Uhr erfolgen. Kann die gesamte Gruppe nicht anreisen, so muß ein Verantwortlicher spätestens bis 19.00 Uhr anreisen, um die Schlüssel in Empfang zu nehmen.
Die Rückgabe der Schlüssel und die Übergabe des Gebäudes müssen am Abreisetag nach Reinigung der Räume bis 11.00 Uhr direkt an den von Open Houses Beauftragten erfolgen.
Frühere Anreise und spätere Abreise können im Belegungsvertrag gegen Aufpreis vereinbart werden.

Umgebung

Die Burg liegt auf einem Bergsporn der Hainleite, inmitten eines Landschaftsschutzgebietes und direkt neben einem Naturschutzgebiet. Nach Norden hin fällt der Höhenzug steil ab, vom Burghof aus kann man über die Goldene Aue bis zum Harz und zum Brocken schauen. Nach Süden hin geht der Hügelzug in eine Hochfläche über, es schließt sich ein weiteres Landschaftsschutzgebiet - das Helbetal - an, das sich sehr gut zum Fuß- und Radwandern eignet.
Einkaufsmöglichkeiten (Bäcker, Fleischer, Gemischtwarenladen) bestehen im Ort Großlohra, der fünfzehn Minuten Fußweges unterhalb der Burg liegt. Für große Einkäufe sind die Kaufhallen in Bleicherode preiswerter, die allerdings nur mit dem Auto erreichbar sind. Bäcker (Tel. 036338/60269) und Getränkeservice (Tel. 036338/43625) liefern direkt an und entsorgen das Leergut selbst.
Als Ausflugsziele in der näheren Umgebung bieten sich besonders die Klosterkirche Münchenlohra (3 km), die Burgruine Straußberg (10 km), die Städte Nordhausen und Sondershausen (jeweils 22 km oder mit der Bahn ab Gebra/Hainleite), die KZ-Gedenkstätte Dora bei Nordhausen (26 km) und die Stadt Mühlhausen (33 km) an.
Belegungsanfrage per email

Anmeldeformular / Belegungsvertrag

Belegungsvertrag für Gäste(gruppen) auf Burg Lohra

Burghof

Burg Lohra um 1600

Luftbild

Blick aus dem Tal

Weg zur Burg

Mittelalterliche Kernburg

Eseltreiberhäuser

Weg zur Sackflickstube

Blick zur Sackflickstube

Sackflickstube

Sackflickstube

Sackflickstube

Blick von der Sackflickstube zur Kernburg

Weißes und Graues Haus

Weißes Haus - Erdgeschoß

Weißes Haus - Erdgeschoß Bestuhlung für große Gruppen

Weißes Haus - Obergeschoß

Weißes Haus - Dachgeschoß

Graues Haus - Erdgeschoß

Graues Haus - Obergeschoß

Graues Haus - Dachgeschoß

Weißes Haus – Außenterasse

Blick vom Grauen Haus über das Außengelände

Volleyballwiese

Fußballfeld

Feuerplatz im Burggraben

Burghof mit Herrenhaus

Burghof

Blick vom Burghof

Doppelkapelle von Süden

Untergeschoß der Kapelle

Obergeschoß der Kapelle

Kornspeicher

Kornspeicher

Kornspeicher

Großer Heuboden

Großer Heuboden

Mittelalterliches Gewölbe

Großer Schafstall

Pfad zum Ort Großlohra

Ortsteile von Großlohra
 







KONTAKT KARTE DER PROJEKTORTE NETZWERKE & PARTNER SPENDER & FÖRDERER PRESSE IMPRESSUM